Jagdreviere nur schwer zu verpachten
Wiesau. (iv) Die Verpachtung von Jagdrevieren wird immer schwieriger: Dies wurde bei einer Versammlung der Arbeitsgemeinschaft Jagdgenossenschaften am Dienstag im Gasthaus "Bayerischer Hof" deutlich. Dabei stand die Gestaltung von Jagdpachtverträgen sowie die Behandlung von Wildschäden im VorderJosef Ernstberger als Sprecher der Gemeinschaft hieß neben den Jagdvorständen und Mitgliedern der Jagdgenossenschaften als Vertreter der Jagd-Fachbehörde beim Landratsamt Tirschenreuth Wolfgang Völkl willkommen. Mit dabei war auch der neue Fachberater Klaus Gieler von der BBV-Geschäftsstelle Weiden. Gieler ist künftig sowohl für den Kreisverband Weiden als auch für den Kreisverband Tirschenreuth zuständig. Hauptreferent war Benedikt Söllner von der BBV-Hauptgeschäftsstelle Regensburg.
Kreisobmann Gregor Zölch ging zunächst auf den Hintergrund dieser Veranstaltung ein. Das Jagdrecht sei mit Grund und Boden verbunden; deshalb müsse sehr sensibel auf Veränderungen im Jagdrecht reagiert werden. Außerdem hätten sich in den zurückliegenden Jahren gravierende Veränderungen im Naturschutz, im Jagdrecht und bei der Jagd selber gegeben. Zölch erinnerte an die Probleme mit den Bibern, den Kormoranen. Besonders ins Gewicht fielen die zunehmenden Wildschäden durch Wildschweine.
Quelle: http://www.oberpfalznetz.de
Drei deutsche Jäger im Altai verbrannt
Tragisches Unglück in Russland
Mit seiner lebenslustigen, fröhlichen Art schuf er sich einen großen Freundeskreis, der ihn schmerzlich vermisst. Die Redaktion des St. Hubertus trauert mit seiner Familie, besonders seiner Freundin Ramona und mit den Angehörigen der beiden anderen Opfer (35 und 47 Jahre).
Bayerns Jäger steigen aus Dachverband aus
München (dpa/lby) - Die bayerischen Jäger kehren ihrem Dachverband den Rücken. Der Bayerische Jadgverband (BJV) tritt aus dem Deutschen Jadgschutz-Verband (DJV) aus. «Wir haben kein Vertrauen mehr», sagte BJV-Präsident Jürgen Vocke am Montag in München. «Unsere Interessen sind zu lax oder gar nicht vertreten worden. Oder es wurde sogar gegen unsere Interessen gehandelt.» Das Votum der Mitglieder für den Austritt sei überwältigend gewesen. Die bayerischen Jäger wollen den Föderalismus innerhalb der Verbandsstruktur stärken und in Brüssel und Berlin nun selbst für ihre Interessen eintreten. «Wir sind groß und stark genug - wir können das», sagte Vocke.
Beschlussempfehlung:
des Präsidiums und des Landesausschusses des
Landesjagdverbandes Bayern e.V.
Der Landesjagdverband Bayern (BJV) wird zum Ablauf des 31.12.2009
seine Mitgliedschaft im „Deutschen Jagdschutzverband – Vereinigung der
Deutschen Landesjagdverbände“ (DJV) aufkündigen.
43.000 Wildschwein Abschüsse in NRW
Wildschweine werden bejagt wie nie zuvor.
Die intensive Bejagung von Wildschweinen wird mittlerweile NRW-weit durchgeführt. Die Abschusszahlen schnellten von 35 000 im Jahr 2007 auf 43 000 im Jahr 2008 hoch. Dass Wildschweine Träger der Schweinepest sind, macht die Eindämmung der Population noch dringlicher. Hagen ist zwar erst Beobachtungsgebiet für Schweinepest. Doch gibt es nur einen Fall auf Hagener Areal, wird die Stadt zur Schutzzone, was für Landwirte mit Schweinezucht schwerwiegende Folgen vom Transportverbot bis zur Keulung von Tierbeständen hätte.
Mit der Landwirtschaft würde sich Knaup bisweilen eine intensivere Kooperation wünschen. Wildschweinrotten stöbern auf Futtersuche häufig durch Maisfelder. Die vielen Anbauflächen, die in den letzten Jahren zusätzlich in der Region bewirtschaftet werden, sind ein wesentlicher Faktor für die schwer in den Griff zu bekommende Populationsexplosion. Aber gerade dort, in den hohen, dichten Maisfeldern, die häufig bis an den Waldrand reichen, können Jäger kaum einen Schuss abgeben, weil die Sicht fehlt. Mehr Abstand zum Wald und Schneisen im Feld würden eine effektivere Bejagung möglich machen. Doch manche Bauern sträuben sich. „Landwirte bekommen für solche Schäden an Feldern Entschädigung vom Jagdpächter”, so Knaup. Ein Ausgleich, der für umgepflügte Privatgärten nicht gezahlt wird. Es fehlt der natürliche Feind, Futter indes ist im Überfluss vorhanden. Beste Bedingungen für unkontrollierte Vermehrung. In diesem Jahr wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt ebenso viele Abschüsse gemeldet wie im Vorjahr. Aber: „Der Bestand ist nicht von einem Jahr aufs andere herunterzuschrauben”, sagt Hagens Stadtförster Michael Knaup. Im städtischen Forstamt laufen regelmäßig Anrufe besorgter Bürger ein, die Wildschweine inmitten der Zivilisation sichten oder deren Gärten von Wildsaurotten geradezu verwüstet wurden.
Konsequente Bejagung Die Bejagung der Tiere werde konsequent durchgeführt, sagt Förster Knaup. Zum Abschuss freigegeben sind mittlerweile sogar Frischlinge, die erst einige Monate alt sind, um der ausufernden Population überhaupt Herr zu werden. Die Tiere sind schon nach weniger als einem Jahr geschlechtsreif. „Mit dem Abschuss der Frischlinge dämpft man die Reproduktionsdynamik am effektivsten ein”, meint Knaup. „Mittlerweile machen Frischlinge 70 bis 80 Prozent des Gesamtabschusses aus”, sagt Knaup.
Quelle: http://www.derwesten.de/
Elch von Sontra: Jäger sollen besonnen bleiben
Autofahrer zur Vorsicht ermahnt
Werra-Meißner-Kreis. Nach dem zweimaligen Auftauchen eines Elch-Hirsches im Raum Sontra sind Jäger und Anwohner zur Besonnenheit aufgefordert worden. Eine Jagd nach dem Tier, das vermutlich aus Thüringen über die Landesgrenze nach Hessen gewechselt ist, sei unter jagdrechtlichen Gesichtspunkten nicht möglich.
Das sagte der Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Witzenhausen, Herbert Rafalski (Neu-Eichenberg) in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Dass ein Elch in unseren Breiten zu sehen sei, sei ein Ereignis von äußerster Seltenheit: "Das kommt nur alle Jubeljahre vor."
Rafalski vermutet, dass das Tier, einem Instinkt folgend, dem Lauf der Urstromtäler gefolgt ist.Wildunfälle sind derzeit in der Region an der Tagesordnung. Nach dem Auftreten des Elches sollten für Autofahrer die selben Vorsichtsregeln gelten wie bei Rot- oder Schwarzwild: verhaltene Fahrweise mit Abblendlicht. Die Gefahren bei einer Begegnung von Auto und Elch dürften nicht unterschätzt werden: Bringe es ein Hirsch auf 120 Kilo Gewicht, kommt der Elch auf mehrere hundert Kilo. Rafalski: "Das ist eine andere Größenordnung." Und die kann ein Auto schon von der Fahrbahn werfen.Die Berichte aus dem Raum Sontra hält der Waidmann für glaubwürdig. Einen Handlungsbedarf für die Jäger im Kreis sieht er derzeit nicht. Für den Menschen, etwa Spaziergänger und Wanderer, stelle der Elch keine Gefahr dar. Vermutlich nimmt das Tier Reißaus. (wke) Quelle: http://www.hna.de/
Wilderei mit der Stahlschlinge - Jagdhund beinahe getötet
Ohne die Hilfe seines Herrn wäre der Teckel jämmerlich verendet. Den Schutzengel in Form seines Besitzers hatte der Teckel bei sich. Als dieser Tage Revierpächter K. Schulz sich an die Bejagung eines Weinberges machte um den Verbiss in Grenzen zu halten, ließ er seine zwei Teckel stöbern. Einer der Hunde kehrte zurück, den anderen hörte er erst klagen, dann nur noch röcheln. Sofort eilte der Jäger seinem Hund zur Hilfe. Er fand seinen Rüden in einer auf einem Wechsel gelegten Stahlschlinge. Der Draht hatte sich bereits so zugezogen, dass der Jäger seinen Hund wiederbeleben musste. Das es mit Sicherheit eine der grausamsten Formen der Wilderei ist steht ausser Frage. Der Pächter hat die Schlinge sichergestellt und erstattete Anzeige bei der Polizei in Haßfurt und der Unteren Jagdbehörde.
Wildgänse in NRW
In Rheinberg trafen sich rund 140 Experten zum fünften Wildschutztag. Die Vertreter der Hegeringen, Kreisjägerschaft und des NRW-Landesjagdverband diskutierten im Biotop- und Artenschutzzentrum in Orsoy-Land über das Thema Wildgänse.
Sie fordern eine höhere Bejagung der Grau-, Kanada- und Nilgänse, die sich mittlerweile verstärkt in den NRW-Kreisen Kleve und Wesel vermehren.
Ihre Forderung wird mit der bundesweit höchsten Jagdstrecke in NRW begründet.
Quelle: http://www.rp-online.de/
Jagdrechtsnovelle in Rheinland-Pfalz
| Jagdrechtsnovelle in Rheinland-Pfalz Mainz - „Die Jagd hat wichtige kulturelle, ökologische und ökonomische Bedeutung“, so Jagdministerin Margit Conrad. | |
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Quelle: http://www.proplanta.de
Kreisjägervereinigung weist auf schwierige Rahmenbedingungen für die Revierinhaber hin
OSTALBKREIS. Die Jäger in Baden-Württemberg erbringen ehrenamtlich große Leistungen, um die zunehmende Schwarzwildpopulation einzudämmen. Dies bestätigte auch der Jagdreferent des Ministeriums für Ernährung und ländlicher Raum, Ministerialrat Helge v. Gilsa, gegenüber der Öffentlichkeit und sprach den Jägern seinen ausdrücklichen Dank für ihre Anstrengungen aus. Die Kreisjägervereinigung Schwäbisch Gmünd weist darauf hin, dass Jagdreviere zunehmend schwieriger zu verpachten sind. Dies liegt daran, dass infolge der gestiegenen Schwarzwildbestände und der Veränderungen in der Landwirtschaft – vor allem mehr und größere Maisfelder- die Wildschadensforderungen der Landwirte Ausmaße angenommen haben, die oft von keinem Privatmann als Jagdpächter noch zu tragen sind. Die Jäger sind Leute aus allen Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen, die aus Idealismus und Liebe zur Natur die Jagd (eigentlich eine staatliche Aufgabe) ehrenamtlich ausüben. Neben der Jagdpacht, der Jagdsteuer und freiwilligen Aufwendungen für Biotopschutzmaßnahmen müssen Jäger auch tief in die Tasche greifen, wenn Wildschweine ein Maisfeld verwüstet oder Rehe frisch gepflanzte Eichen abgefressen haben. Außerdem werde die Jagdausübung durch zunehmenden Erholungsdruck der Bevölkerung rund um die Uhr immer mehr erschwert. Wenn mitten in der Nacht Jogger, Mountainbiker & Co. mit Stirnlampen durchs Unterholz brechen, hole sich der Jäger bestenfalls einen kalten Hintern, aber keine Jagdbeute, bedauert der Sprecher der Kreisjägervereinigung. Viele Jäger sehen sich aus diesen Gründen nicht in der Lage, ihre Pachtverträge zu verlängern. Der Landesjagdverband fordert deshalb, die Last des Wildschadenersatzes auf mehrere Schultern zu verteilen. Wenn Jagdreviere nicht mehr verpachtet werden können, muss die Jagd dort auf Kosten der Jagdgenossenschaft (beteiligte Grundeigentümer) von angestellten Jägern ausgeübt werden. Und was passiert, wenn zum Beispiel Wildschweine nicht mehr bejagt werden, hat man im Schweizer Stadtkern Genf erfahren, indem vor rund 20 Jahren die Jagd per Volksentscheid abgeschafft wurde. Nur wenig später musste die Behörde „Schädlingsbekämpfer“ engagieren, die seitdem rund 600 Wildschweine pro Jahr mit allen, zum Teil in Deutschland verbotenen, Mitteln töten. Von einer waidgerechten Jagdausübung kann hier nicht mehr gesprochen werden.
Quelle: http://remszeitung.de/2009/9/9/Kreisjagervereinigung-weist-auf-schwierige-Rahmenbedingungen-fur-die-Revierinhaber-hin/
Hunde-Abschuss: Jäger wird nicht bestraft !
Wagun. Der umstrittene Abschuss eines Hundes im Mai bei Wagun (Kreis Demmin) bleibt für einen Jäger aus Neukalen ohne Folgen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen "nicht hinreichenden Tatverdachts" eingestellt. Der Fall bekam besondere Brisanz, weil der Hundehalter mit seinem Border-Collie auf seinem eigenen Acker spazieren gegangen und nur wenige Meter von dem Tier entfernt war, als der Vorfall passierte. Zudem gelten Border-Collies unter Hundehaltern nicht als typische Streun-Hunde, die dabei auch dem Wild nachstellen. "In diesem Fall hatte der Jäger angegeben, dass der Hund einer trächtigen Ricke nachjagte", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das habe zwar niemand nachprüfen können, aber hier gelte der Grundsatz: im Zweifel für den Beschuldigten.